Für die Potsdamer Adler ging es nach dem Derbysieg gegen die brandenburger Konkurrenz aus Hohen Neuendorf sicherlich nicht ganz ohne Selbstvertrauen in die Hauptstadt. Allerdings wartete auch niemand geringeres, als die bisher ungeschlagenen und absolut dominant auftretenden Grizzlies auf die Potsdamer Adler. Was sich in den 80 Minuten auf dem Rasen unweit der Spree in Alt-Treptow abspielte, bezeichneten die Grizzlies selbst im Nachgang an die Partie als „Statement“. Denn gegen eines der Topteams der zweiten Bundesliga Ost war dem Aufsteiger und Emporkömmling ein spektakulärer Sieg gegen einen Etablierten mit nahezu 100 Punkten gelungen.

Als Schlussstrich unter eine hervorragende Hinrunde, in der jedes einzelne Spiel mit Bonuspunkt für sich entschieden werden konnte, deklassierten die Grizzlies ihre Gäste aus der Potsdamer Landeshauptstadt nahezu. Wer die Grizzlies nun auf ihrem Weg in die erste Liga noch stoppen soll, bleibt fraglich. Mit einer Punktedifferenz von +378 nach sieben Partien und elf Punkten Vorpsrung in der Tabelle erscheint es unwahrscheinlich, dass die Berliner noch von der Tabellenspitze verdrängt werden können. Potsdam dagegen fällt mit der Klatsche auf den sechsten Rang zurück und eine erneute Playoff-Teilnahme, wie im Vorjahr, erscheint nun utopisch.

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